Leistungen

Physiotherapie

Die Tierphysiotherapie ist vermutlich genauso alt wie die Physiotherapie am Menschen. In vielen Ländern gehört die Tierphysiotherapie heute nach Operationen und Verletzungen, bei alten Tieren zur Erhaltung der Beweglichkeit oder auch zur Leistungssteigerung für Sporttiere zum Standard.

Die meisten zu behandelnden Erkrankungen betreffen Muskeln, Gelenke, Knochen oder die Wirbelsäule. Mögliche Folgen solcher Erkrankungen sind Schmerzen, die sich in Lahmheiten und Unrittigkeit bzw. Widerwillen beim Erledigen der Aufgaben äußern können. Mit Hilfe der Physiotherapie können gezielt Erkrankungen und Schmerzen in diesen Bereichen behandelt werden. Auch Schonhaltungen der Tiere werden mit Hilfe von individuellen Übungen und manuellen Techniken wieder gelöst.

Dazu werden Massagen, passive Krankengymnastik (in Form von Dehnen oder passivem Bewegen bzw. Durchbewegen) und manuelle Therapien angewandt.

 

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine uralte Therapieform, in deren Mittelpunkt die Vorstellung von einer fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie (Qi) steht, auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Die Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung der Nahrung, Körperabwehr oder auch Muskelbewegungen wird von dieser Lebensenergie beeinflusst. Energiebahnen (Meridiane) verlaufen durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Lebensenergie. Auf diesen 12 paarigen und 2 unpaarigen Hauptleitbahnen liegen die 361 Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse regulieren kann.

Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fluss von Qi zurückzuführen. Entweder liegt eine Leere, eine Fülle oder eine Blockade der Lebenskräfte vor, die Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen können.

Mit Hilfe der Akupunturnadeln kann eine Störung behoben werden und Qi kann wieder in Harmonie fließen.

Cranio Sacral Therapie

»CranioSacrale Therapie ist eine der stärksten gesundheitsfördernden Therapien die es gibt.«
Dr. John Upledger

Die CranioSacrale Therapie stimuliert die natürlichen Heilungsmechanismen unseres Körpers. Der Name «CranioSacrale Therapie» wurde in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts erstmals vom amerikanischen Forscher und Osteopathen Dr. John E. Upledger geprägt und setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen.

Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen.

Am Beginn einer Behandlung steht das Ertasten des individuellen CranioSacralen-Rhythmus durch den Therapeuten. Durch dessen präzise Untersuchung und Auswertung wird das Aufspüren von körperinneren Blockaden möglich. Mit Hilfe sanfter manueller Techniken an Schädelknochen, Membranen und am Bindegewebe werden bestehende Einschränkungen des Systems behutsam aufgelöst.

 

Bach Blüten

In den 1930er Jahren entwickelte der englische Arzt Edward Bach (1886–1936) die alternativmedizinische Bachblüten-Therapie. Laut Bachs zentraler These beruhe jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung, die nur durch eine Harmonisierung auf einer geistig-seelischen Ebene behoben werden könne.

Diesen 38 negativen Seelenzuständen ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu, die er in Wasser legte oder kochte und die so ihre „Schwingungen“ an das Wasser übertragen sollten. Aus diesen Urtinkturen werden anschließend durch starke Verdünnung die sogenannten Blütenessenzen hergestellt. Sie können im Heilungsprozess unterstützend wirken und z.B. bei Ängsten, Besitzerwechsel und nach traumatischen Erfahrungen helfen.

 

Magnetfeld

Die Magnetfeldtherapie ist ein naturheilkundliches Verfahren zur Behandlung von Schmerzen und diversen Krankheiten. Die Therapie basiert auf der Annahme, dass magnetische Impulse tief in das Körpergewebe eindringen und dort positiv auf Entzündungen und Verletzungen wirken können. Magnetfelder lassen sich künstlich mithilfe von Strom erzeugen. Dazu leitet ein Apparat elektrische Energie aus einem Generator in eine Spule. Die bewegte Ladung des Stroms erzeugt ein magnetisches Feld. Ein solches Magnetfeld hat wiederum Einfluss auf die Atomkerne in seinem Wirkbereich – es führt vereinfacht gesagt dazu, dass sich die Atomkerne gleichmäßig ausrichten und drehen. Dieser Drehimpuls der Atomkerne wird auch Kernspin genannt.

Stört zum Beispiel ein kurzer hochfrequenter elektromagnetischer Impuls die gleichmäßige Kernspin-Bewegung innerhalb eines Magnetfelds, müssen sich die Atomkerne danach erneut gleichmäßig ausrichten. Dabei geben sie Wärme ab. Dieser Prozess läuft in verschiedenen Körpergeweben messbar unterschiedlich ab.

Auch Entzündungen oder Verletzungen führen zu einer veränderten Ausrichtung der Teilchen – eine Magnetfeldbehandlung normalisiert die Störung und kann so den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Außer zur Schmerzbehandlung wird die Magnetfeldtherapie auch angewendet, um das Immunsystem zu stärken, um Infekte und Allergien zu behandeln, die Knochen- und Knorpelstruktur zu verbessern und Wirbelsäulenerkrankungen zu behandeln.

Dorn Therapie

Die Dorn Methode ist eine von Dieter Dorn ursprünglich für den Menschen entwickelte manuelle Technik an den Dorn- und Querfortsätzen der Wirbelsäule. Hierbei wird über eine aktive Bewegung die den Wirbel umgebende Haltemuskulatur abgelenkt, damit der Wirbel wieder an seine richtige Position gebracht werden kann.

Die Grundlagen der Anwendung der Dorn-Therapie bei Tieren sind die gleichen wie beim Menschen.
Wie beim Menschen werden die Dorn- und Querfortsätzen der Wirbel ertastet. Die Wirbel werden mit einer sanften Kompression der knöchernen Gelenkspartner zueinander in der Bewegung behandelt. Die Wirkung der Therapie ist in der gesamten Funktionseinheit eines Gelenkbereiches zu sehen. Es werden Spannungen in der Muskulatur, den Faszien und weiteren Weichteilen ausgeglichen, sodass die ganze Funktionseinheit wieder bestmöglich arbeiten kann. Die Bewegung der Muskulatur der Gelenke während der Therapie wird entweder durch Vorwärts- oder Rückwärtsgehen oder durch einen Helfer erreicht. Gelenke an den Extremitäten werden durch den Therapeuten bewegt und mit Druck ins Gelenk behandelt.